EINLAGENSICHERUNG

Sicherheit Ihrer Einlagen

„Die Sicherung der geschützten Einlagen bei Bankeninsolvenzen ist eines der vorrangigsten Ziele der Behörden, der EU und des Rechtsrahmens.“ Europäische Bankenaufsicht, 2017

100.000 EUR

Nach EU-Recht sind alle Angebote für Fest- und Tagesgeld auf Weltzins.de bis 100.000 EUR* inklusive Zinserträge (sofern Zinsertrag und Anlagesumme zusammen nicht 100.000 EUR überschreiten) zu 100 Prozent je Kunde und je Bank geschützt.

*Sofern die Währung des Einlagensicherungsfonds eine Fremdwährung ist, hängt die Sicherungsgrenze vom aktuellen Wechselkurs ab.

0 EUR

Seit Einführung der Regelung zur Einlagensicherung in der Europäischen Union im Jahr 1994 haben Sparer genau 0 EUR, bis zu der Grenze von 100.000 EUR, verloren.

7 Tage

Bis 2024 muss die gesetzliche Auszahlungsfrist durch Einlagensicherungsfonds von derzeit 20 auf 7 Arbeitstage reduziert werden. Einige Mitgliedsstaaten setzten diese Regelung bereits seit Juni 2016 um.

0,8 %

Spätestens 2024 muss jeder Einlagensicherungsfonds in Europa zu mindestens 0,8 Prozent der gedeckten Einlagen gefüllt sein, damit dieser im Fall der Fälle sofort aktiv werden kann. Einige unserer Partnerländer erfüllen bzw. übertreffen dieses Kriterium bereits heute.

100 %

Im unwahrscheinlichen Fall einer Entschädigungssituation unterstützen wir unsere Kunden selbstverständlich im Rahmen des rechtlich und praktisch Möglichen.

Einheitliche Regeln innerhalb der EU

Die gesetzliche Einlagensicherung innerhalb der Europäischen Union ist Ausdruck des politischen Willens, europäische Sparer von den Folgen einer möglichen Banken-Insolvenz auszunehmen. Mit den jüngsten Änderungen bieten alle Sicherungssysteme einen hohen einheitlichen Standard.

In ganz Europa wurden die Mindestanforderungen an die gesetzlich garantierte Einlagensicherung seit Jahren weiterentwickelt (EG-Richtlinien 1994/19/EG, 2009/14/EG und 2014/49/EU), um den Schutz der Anleger in der Europäischen Union zu verbessern: Seit Juli 2015 erfolgt die sukzessive Umsetzung in allen EU-Mitgliedsstaaten.

Einlagensicherung gilt innerhalb der gesamten EU

Das Risiko, dass Einlagen gefährdet sind, wenn eine Bank in Zahlungsschwierigkeiten gerät und Insolvenz droht, wurde in der Vergangenheit bereits leider häufiger Realität. Zuletzt kamen im Zusammenhang mit der Banken- und Finanzkrise 2008 entsprechende Befürchtungen auf. Auch die nachfolgende Euro-Krise hat die Bankensysteme in manchem europäischen Land nachhaltig belastet. Dennoch mussten so genannte Kleinsparer in den letzten Jahrzehnten keine Ausfälle bei ihren Ersparnissen hinnehmen. Dies ist wesentlich auf die gesetzliche Einlagensicherung zurückzuführen. Auch bei Festgeld ist diese Einlagensicherung generell gewährleistet.

Die gesetzliche Einlagensicherung bei Festgeld und anderen Bankeinlagen ist innerhalb der Europäischen Union im Rahmen von EU-Richtlinien (Richtlinien 1994/19/EG und 2009/14/EG) geregelt. Sie sehen bestimmte Mindestanforderungen für den Einlegerschutz vor, der jeweils durch nationale Gesetze umgesetzt wurde. In Deutschland ist dies das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz. Andere EU-Staaten haben eigene Umsetzungsvorschriften.

Die EU-Mindestanforderungen an die Einlagensicherung im Überblick

Bankeinlagen sind danach bis zum Gegenwert von 100.000 Euro pro Kunde vollständig abgesichert. Das heißt, wenn eine Bank insolvent wird und Einlagen nicht mehr zurückzahlen kann, können Sparer ihr Geld bis zur Sicherungsgrenze von umgerechnet 100.000 Euro in vollem Umfang über das gesetzliche Sicherungssystem zurückerhalten

Künftig noch mehr Sicherheit

In diesem Zusammenhang gibt es ebenfalls eine Vielzahl an Maßnahmen, die für die Stabilität des Bankensystems und damit letztlich auch den Einlegerschutz sorgen sollen. In allen EU-Ländern besteht eine staatliche Bankenaufsicht, die laufend die Geschäftstätigkeit der Banken überprüft und darauf achtet, dass dabei bestimmte Grenzen und Standards eingehalten werden. Auch für diesen Bereich gelten EU-weite oder sogar darüber hinausreichende Rahmenvorschriften.

So müssen alle europäischen Banken über eine angemessene Eigenkapitalausstattung verfügen und bei ihren Geschäften bestimmte Kennzahlen erfüllen. Damit soll eine unkontrollierte Kreditvergabe verhindert und sichergestellt werden, dass ein gewisser Risikopuffer existiert, um eventuell anfallende Verluste aufzufangen. Im Rahmen der Initiative hin zu einer Bankenunion hat die EZB die europäische Bankenaufsicht übernommen und hat angesichts der Erfahrungen der Euro-Krise dafür zu sorgen, dass staatliche Interventionen zur Rettung des Bankensystems künftig weniger nötig sein werden. Spätestens im Jahr 2024 müssen die Finanzmittel des jeweiligen Einlagensicherungsfonds mindestens 0,8% seiner gedeckten Einlagen entsprechen.

Tagesgeld- und Festgeld-Sparer können daher zu Recht darauf hoffen, dass Festgeld im europäischen Ausland künftig noch sicherer wird als es ohnehin jetzt schon durch die gesetzliche Einlagensicherung ist. Bei WeltSparen werden gezielt Festgeld-Angebote in Europa gezeigt, die Zinssätze deutlich über dem deutschen Niveau aufweisen. Dass dies möglich ist, hängt nicht mit der unterschiedlichen Festgeldanlage-Einlagensicherung zusammen, sondern ist eine Folge der spezifischen Marktbedingungen in den einzelnen Staaten.

Weltzins: Mehr Zinsen ohne Sicherheits-Verzicht

In anderen europäischen Ländern gelten aufgrund der jeweiligen wirtschaftlichen Situation, des dort typischen Spar- und Anlageverhaltens sowie der Wettbewerbsstruktur im Bankensektor abweichende Bedingungen bei Angebot und Nachfrage von Festgeld im Vergleich zu Deutschland. Dadurch kommen auch andere Zinssätze zustande. Der deutsche Festgeldmarkt ist derzeit durch eine ausgesprochen hohe Bankenliquidität gekennzeichnet, so dass die Zinssätze hier besonders niedrig sind. In anderen Ländern wird deutlich mehr geboten.